Die eigene Produk­t­ivität steigern - mit der Pomo­­doro Technik

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Von Miron Ogrodowicz / 05.05.2019

Wer kennt es auch? Der Tag geht dem Ende zu und man fragt sich: Was habe ich heute eigentlich geschafft? War ich produktiv genug? Oder habe ich vielleicht zu viel Zeit verschwendet? Wie viel Zeit habe ich alleine mit E-Mails beantworten verbracht? Wie lange habe ich für Aufgabe x gebraucht und wie lange für Aufgabe y? Man kann es nicht genau beantworten und fühlt sich vielleicht noch schlecht.

So erging es mir zumindest

Zur Steigerung der eigenen Produktivität und sinnvollen Strukturierung meiner Aufgaben bin ich auf die Pomodoro Technik gestoßen. Hört sich vielleicht nach Pizza an, steckt aber einiges mehr dahinter. Pomodoro ist italienisch und steht für Tomate. Aber wie soll denn jetzt eine Tomate unsere Produktivität steigern? Nun ja, es geht eher um eine Uhr in Tomatenform, also eine Küchenuhr.

Die Technik wurde in den 80er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt und findet seit den 90er Jahren immer mehr Zuspruch. Sie wurde über verschiedene Blogs wie Lifehacker verbreitet und so bin auch ich auf diese Technik aufmerksam geworden.

Pomodoro Technik

Pomodoro Technik

Wie funktioniert diese Technik?

1. Zuerst brauchen wir eine oder mehrere Aufgaben, an denen wir arbeiten werden.

Zieht sich eine Aufgabe über mehr als vier Pomodori, solltest du überlegen, diese Aufgabe in mehrere kleinere Aufgaben zu unterteilen.

2.Setze den Timer auf 25 Minuten

Arbeite über diese Zeit nur an dieser einen Aufgabe, bis der Timer abgelaufen ist. Ist die Aufgabe erledigt, dann setze einen ✓ dahinter.

3. Sind die 25 Minuten abgelaufen?

Dann gönn dir eine kurze Fünf-Minuten-Pause. Solltest du in den verstrichenen 25 Minuten die Aufgabe nicht erledigt haben, kein Problem, nutze den folgenden Pomodoro, um an der Aufgabe weiterzuarbeiten.

Und so geht es die folgenden drei Pomodori weiter. Nach dem vierten Pomodoro kommt eine große Pause von ca. 15 - 20 Minuten. Durch die Pausen hat dein Gehirn die Gelegenheit, neue Informationen zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen, bis zum nächsten Pomodori.

Wichtig ist bei dieser Technik die Visualisierung und Zielsetzung

Schreibe dir die Aufgaben, an denen du arbeiten wirst, auf. Streiche sie durch, wenn du sie erledigt hast. Mit jeder durchgestrichenen Aufgabe auf deiner Liste bedankt sich dein Gehirn mit einer Prise Dopamin. Am Ende des Tages schaust du dann auf deine Liste und siehst, was du an dem Tag geschafft hast. Das Ziel ist hierbei flexibel. Du kannst es nach Belieben auswählen und immer wieder erneut anpassen. Setze dir anfangs ein Ziel von sechs Pomodori am Tag. Wenn du merkst, dass du am Tag mehr schaffen kannst, dann stocke dein Tagesziel auf.

Achte aber darauf, dass du wöchentlich nicht über 50 Pomodori kommst. Das kann schnell zur Überarbeitung führen und darauffolgend zu einem Leistungsabfall. Vielleicht sagst du jetzt: „Sechs Pomodori am Tag, das sind doch nur zweieinhalb Stunden effektive Arbeit.“ Genau, zweieinhalb Stunden effektiv und fokussiert arbeiten, Pausen exkludiert. Du wirst staunen, was du in dieser Zeit alles schaffen kannst. Solltest du dich unterfordert fühlen, kannst du selbstverständlich jederzeit dein Ziel hochschrauben. Probier’s aus :)

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