Was machen glückliche Menschen anders? Das Rudel auf dem Weg
zur Erleuchtung.

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von Evelyne Schwennicke / 11.05.2020

Designer, Druckdienstleister, Agenturen. Sie alle sind verschieden, wollen aber eins:

Beim Kunden die pure Begeisterung auslösen! 

Leidenschaft, Wiedererkennungswert und Einzigartigkeit – kaum ein Medium löst so viele Gefühle und Assoziationen aus wie Papier. Doch wie erreiche ich genau dieses eindrucksvolle Gefühl beim Kunden? Wie schafft man es, Papier zu einem haptischen Erlebnis zu machen, seine Magie zu versprühen und es gezielt als Marketingtool einzusetzen? Diese Frage wurde uns im Vortrag von Celal Gülgec, Jürgen Schoch und Matthias Archorner beantwortet: Durch multisensorisches Marketing!

Beim multisensorischen Marketing spielt die Haptik eine immense Rolle. Mit unseren Händen erleben wir unsere Umwelt. Wir glauben was wir fühlen und verschärfen durch die Haptik unsere visuell wahrgenommenen Eindrücke. Im Vortrag „Happy Feeling" wurden uns die modernsten und bahnbrechendsten Techniken für die Papierverarbeitung vorgestellt. Von UV-Licht-reflektierenden Tonern, über 3D-Stanzen, Transparentdruck, bis hin zu programmierten NFC-Chips im Papier. Die globale Technisierung stellt den Druckdienstleistern kein Beinchen. Im Gegenteil: Durch innovative Printprodukte wie „Programmiertes Papier“ passt sich die Branche der Modernisierung an und wächst mit ihrer Medienvielfalt ins unermessliche.

Aber wie genau macht Papier nun glücklich?

Unsere Gesellschaft wird immer schnelllebiger. Täglich jagen unsere Augen unzählige Stunden über schillernde Displays jeglichen Kalibers. Am Arbeitsplatz, auf der Couch, selbst in der Badewanne überfluten wir uns mit Millionen von Sinneseindrücken. Denn Smartphone und Hand sind längst ein unzertrennliches Team geworden.

Du hast genug von müden Augen und dem zurückbleibenden Gefühl von Leere, das sich in dir ausbreitet, wenn du mal wieder zwei Stunden auf Instagram versackt bist? Du willst dein Lebenstempo nicht bis ins unermessliche steigern, dein Stresslevel nicht weiter anheben und deine Informationsverarbeitung wieder normalisieren?

Herzlich willkommen in der Printwelt!

Der Tastsinn ist einer unser wichtigsten Wahrnehmungskanäle. In der digitalen Welt wird er jedoch extrem vernachlässigt. Unsere Finger sliden, wischen und swipen über die glattpolierten Pixelplatten als gäbe es kein Morgen mehr. Hält der Durchschnitts-Handyjunkie nun aber ein wahrhaftiges Printprodukt in den Händen wird er von der Realität mit all seinen Sinnen überwältigt! Struktur und Textur, Transparenz und Bildpräsenz, Blindenschrift und Münzaufschrift. Papier und Printproukte sind vielfältiger als jeder Social Media-Feed und dabei echter als der authentische Influencer von nebenan.

Es ist unglaublich, wie viel Liebe, Leidenschaft und Emotionen beispielsweise eine Visitenkarte vermitteln kann. Es ist nicht mehr nur noch eine Visitenkarte, sondern die Repräsentation deiner eigenen Identität. Wir spiegeln die Leidenschaft für unsere Arbeit in Produkt, Werbung und unserem gesamten Erscheinungsbild nach außen wider. Unser Druckdienstleister des Vertrauens: Die Hofgartenmanufaktur in Bonn schafft dank jahrzehntelanger Erfahrung und 100-prozentiger Leidenschaft, was nur die Besten schaffen: Menschen mit Papier glücklich machen! Die Hofgartenmanufaktur und kreativrudel brennen für ihre Arbeit – und das sieht man auch!

Doch wofür brennst du? Diese Frage wurde uns von Psychologin, Autorin und Dozentin Nathalie Marcinkowski in ihrem Workshop „Zum Glück – oder wohin willst du?“ gestellt. Da wir viel Inspiration und einige Erkenntnisse aus dem Workshop mitnehmen konnten, haben wir euch unsere Top-Four-Tipps zusammengefasst:

1. Wo brennt's bei dir?

Mit seinen Kollegen verbringt man mehr Zeit als mit der Familie. Da man sie sich aber wenigstens aussuchen kann, sollte man die Belegschaft auch ordentlich kennen lernen! Was bewegt den anderen? Kickern, trinken, schön und gut – doch wofür brennt mein Kollege aus tiefstem Herzen? Diese Frage könnt ihr euch in einem zweiminütigen Kurzvortrag in Partnerarbeit beantworten. Dabei ist egal, ob ihr es unit-intern oder in der größeren Runde bei einem Bierchen erzählt. Nach zwei Minuten stoppt Partner eins und Partner zwei erzählt von seinen größten Leidenschaften. Wer besonders extrovertiert – oder Youtuber ist – der kann sein Inneres auch gerne vor der ganzen Gruppe offenbaren. So lernt ihr eure Kollegen besser kennen, kommt ihnen etwas näher und glänzt fortan im Teamwork!

2. Körperhaltung ist die beste Haltung

Wir laden dich zu einer Übung ein: Stelle dich aufrecht hin, nimm die Schultern zurück und strecke deine Wirbelsäule. Den Kopf reckst du etwas höher als gewohnt. Sage nun: „Heute fühle ich mich besonders schlecht.“ Nun wandelst du deine Haltung. Ziehe die Schultern hoch, mache einen Buckel und krümme dich zusammen. In dieser verschlossenen Stellung sagst du: „Heute geht es mir richtig gut!“.

An diesem Experiment kannst du das Phänomen der Körperhaltung am eigenen Leibe erfahren. Beide Aussagen fühlen sich falsch an, denn deine Körperhaltung ist deinen Worten gegenüber konträr. Eine bewusste, positive Körperhaltung kann deinen Arbeitsalltag positiv beeinflussen. Setze dich aufrecht an den Tisch und meistere deinen Alltag mit der Körperhaltung eines Primoballerinos. Damit ersparst du dir nicht nur die Kosten für die Physiotherapie, sondern trickst gekonnt dein Gehirn aus, indem du dir gute Laune und ein positives Mindset zauberst.

3. Friede, Freude, Eierkuchen

Du musst dich über die Freude freuen und nicht über ihren Ursprung!
Wer kennt es nicht? Der Kollege erzählt mit strahlenden Augen von seinem Serienmarathon am Wochenende. Er freut sich über die aufregenden Erlebnisse, die er in Form der primitivsten Vegetation, passiv in sein Gehirn hat rieseln lassen. Doch das ist nur deine Sicht der Dinge. Es geht nicht darum, worüber sich jemand freut und dass du dies verstehen musst. Es geht einzig und allein darum, dass er sich freut. Du freust dich mit deinem Kollegen, einfach nur, weil er sich freut. Das gleiche gilt für die frischen Nägel deiner Kollegin, den neuen Ozonvernichter des Marketingleiters und die Fußhupe deiner Chefin. Sie freuen sich und diese Freude lässt sich teilen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude! Also freu‘ dich das nächste Mal, wenn du die Chance dazu hast und mach‘ dir deinen Alltag glücklicher!

4. Verbinde deine Gehirnhälften

Deine linke Gehirnhälfte ist der logische Bereich deines Denkprozessors. Sie ist zuständig für Verstand, lineares und analytisches Denken. Die rechte Gehirnhälfte hingegen ist für deine Kreativität zuständig. Sie verarbeitet das bildhafte Denken, Kunst, Musik und Gefühle. Oft arbeiten deine Gehirnhälften nicht in Einklang. Um gleichermaßen logisch und kreativ arbeiten zu können, kannst du deine Denkhälften mit einer Übung vereinen. Dafür schließt du deine Augen und gehst mit diesen die Form einer liegenden Acht nach. Ein andere Variante ist die liegende Acht mit aufeinander liegenden Händen nachzufahren. Beide Übungen machst du für einige Sekunden und kannst dich anschließend konzentrationsgeladen an die Arbeit machen!

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