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Dezember 7th, 2016

Wearables – Zukunft der kleinen Helfer


geschrieben von Jana Kikillus

Wearables und vor allem Smartwatches gelten aktuell als sehr modern. Fitness-Tracker werden immer beliebter. Die kleinen Helfer wandeln sich vom Nischenprodukt für Tekkies zum Massenprodukt für unterschiedlichste Zielgruppen. Aber wer genau nutzt Wearables und wofür eigentlich? Was gibt es bereits auf dem Markt und wie sieht die Zukunft aus?

Aktueller Stand der Wearables

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Fitness- und Gesundheitstracker, Smartwatches und Datenbrillen – es gibt eine große Auswahl an sogenannten Wearables. Kleine Sensoren, eingearbeitet in Kleidung, Armbändern und Brillen, die den Alltag vereinfachen sollen. Momentan haben Fitness-Tracker ganz klar die Nase vorn. Günstige Preise und einfache Bedienung machen die kleinen Geräte besonders attraktiv für Leute, die im Alltag auf ihre Gesundheit achten möchten. Schrittzähler, Schlafmessung und automatische Pulsmessung tragen dazu bei, den eigenen Lebensstil besser zu reflektieren und sich für eine gesündere Lebensweise zu motivieren.

Auch Smartwatches haben diese Fitness- und Gesundheitsfunktionen. Anders als Fitness-Tracker können diese mit anderen Geräten kommunizieren. Anrufe können getätigt und entgegengenommen werden, Nachrichten und Mails empfangen werden. Darüber hinaus lässt sich die Smartwatch auch als Navigator im Straßenverkehr verwenden. Fitness-Tracker werden von Personen allen Altersgruppen und Geschlechtern genutzt. Bei den Smartwatches sieht es da schon ganz anders aus. Sie werden hauptsächlich von jungen, technikinteressierten Männern genutzt, Frauen empfinden die Smartwatches oft als unmodisch und nicht schick. Also spielt neben der Funktion auch das Design der Wearables eine große Rolle, wenn zukünftig auch andere Zielgruppen angesprochen werden sollen. Das Gesamtpaket, bestehend aus Funktion und Design, entscheidet über den Markterfolg des Produktes.

Bereits auf dem Markt erhältlich, aber noch nicht besonders verbreitet, sind sogenannte „Smart Clothes“. Wearables, in Form von beispielsweise Shirts oder Schuhen. Das „schlaue Shirt“, entwickelt für Sportler und ältere Menschen, analysiert Vitaldaten wie Temperatur, Puls, Atmung und Stresslevel.

Zukunft der Wearables – gar nicht so fern?

fitness-tracker

Gesundheit und Fitness wird auch in Zukunft nach wie vor ein großes Thema sein. Aber auch die Bewohner von Smart Homes werden von Neuerungen profitieren. Das eigene Zuhause lässt sich dann noch einfacher, z.B. über die Smartwatch steuern. Es ist z.B. möglich, dass die Lichter im Haus automatisch angehen, wenn die Haustür geöffnet wird. Smartwatches haben Eigenschaften, die den Alltag in vielen Bereichen vereinfachen und komfortabler gestalten. Bis sich diese auf dem Markt aber vollständig durchgesetzt haben, wird es wohl noch einige Jahre dauern.

Weiterhin wird es möglich sein, in Zukunft mit der Smartwatch zu bezahlen. Mobile Payment funktioniert zwar heute schon, in Deutschland ist dieses System aber noch schlecht ausgebaut. In Amerika ist dies längst alltäglich, hier trägt auch ca. jeder Fünfte eine Smartwatch, oder ein anderes Wearable.

Smart Clothes sind die Zukunft

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Ganz großes Thema werden die Smart Clothes werden. Überall dort, wo es besonders wichtig ist, die Vitaldaten von Personen zu überwachen, kommen sie zum Einsatz. Beispielsweise bei der Arbeit als Feuerwehrmann, oder Chemiker, der sich großer Hitze, oder gefährlichen Stoffen ausgeben muss. Aber auch bei Babys, Kranken, oder älteren Menschen bietet sich der Einsatz von Smart Clothes an. Die Vitaldaten können dann in Echtzeit an einen Arzt weitergeleitet werden und dieser kann dann im Notfall entsprechend handeln. Weiterhin haben einige der Smart Clothes einen integrierten Notfallknopf, welcher in kritischen Situationen gedrückt wird. Soldaten werden im Einsatz beim Tragen eines Wearable über ein GPS-Signal geortet; Piloten und LKW-Fahrer können sie als tragbaren Aufmerksamkeits-Assistenten verwenden und ihre Konzentration überprüfen. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Zurzeit stecken die meisten Sensoren allerdings noch in Smartwatches und Fitness-Armbändern. In Zukunft sollen diese zunehmend in die Kleidung integriert werden. Darüber hinaus werden die Smart Clothes noch Zusatzfunktionen haben, sich beispielsweise der Körpertemperatur des Trägers anpassen, oder ihre Farbe wechseln können. Das wäre besonders praktisch für Fußgänger oder Motorradfahrer im Straßenverkehr.

Wir können also weiterhin gespannt sein, wie sich Wearables entwickeln werden. Fakt ist, dass Wearables unsere Zukunft revolutionieren werden. Sie werden unseren Alltag angenehmer gestalten und uns unterstützen. Und Berufe sicherer und effizienter machen.

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